Talking Anthropology & Wine: Queer-feministische Politik

Eine Verhandlungsphase des Feminismus nach der poststrukturalistischen Dekonstruktion des Geschlechts

Di, 12.01.2016, 18:30
Der Queer-Feminismus ist auch ein Kampf gegen eindeutige Identitäten, trotzdem kommt er nicht ohne die binäre Opposition von „Frau“ und „Mann“ aus. Wie und warum in ein und derselben Bewegung gleichzeitig von Dekonstruktion der Geschlechtsidentitäten gesprochen werden kann, und trotzdem ein Feminismus ohne den zentralen Begriff der „Frau“ eine Herausforderung darstellt, werden wir in unserer Jännersession diskutieren.
Zu den Vortragenden:

Irina Schaltegger:
ist zur Zeit im Master Kultur- und Sozialanthropologie. Ihren Bachelor hat sie ebenfalls auf der Kultur- und Sozialanthropologie mit zwei Arbeiten im Bereich der feministischen Anthropologie abgeschlossen. Sie ist politisch engagiert, vor allem in der Unipolitik (Institutsgruppe KSA) und Konsumpolitik (waste cooking, Tauschkreis). In der Ferien jobbt sie als Urlaubsbetreuung für Menschen mit Behinderung. Nebenbei besucht sie einen Sprachkurs der österreichischen Gebärdensprache.


Patricia Zuckerhut:
Studium der Kultur- und Sozialanthropologie; Dissertation zum Thema Produktionsverhältnisse im Alten Mexiko; 1999 - 2010: Lektorin am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien; Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten Österreichs; arbeitet an der Habilitation zum Thema "Households at the Crossroad of Hierarchie und Agency".
Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Konzepte und Theorien der feministischen Anthropologie, der Frauen- und Geschlechterforschung; (Post)Koloniale Diskurse; Anthropologische Personenkonzepte; Kosmovision und Raumkonzepte; Theorien und Konzepte von Macht und Herrschaft; Anthropology of Violence; Haushalt und Community; Lateinamerika (Mexiko)
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