Festival MEMENTO MORI

Lecture

Todestabus in Japan

Mi, 13.10.2021, 18:00
Japaner*innen befolgen selbst im modernen Alltag eine Reihe von Tabus, die mit der „Verunreinigung“ durch den Tod erklärt werden. Leichen, aber auch alles, was mit Totem in Berührung gekommen ist, rufen den Unwillen der Götter des Shinto hervor. Lediglich der Buddhismus vermag es, die potenziell gefährlichen Hinterlassenschaften des Todes rituell zu beseitigen und unschädlich zu machen.
Der Totenkult, die vielleicht wichtigste Funktion jeder Religion, ist in Japan daher fest in buddhistischer Hand. Im Vortag geht es um die historischen Ursachen dieser besonderen, durch den Tod definierten „Arbeitsteilung“ zwischen Buddhismus und Shinto in Japan.

Mit Dr. Bernhard Scheid

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich, möglich bis 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn

MEMENTO MORI
Ein interkulturelles Festival zu Tod und Trauer in Wien
Do, 7.10.2021 bis So, 17.10.2021
Festivalzentrale: Volkskundemuseum Wien
Kuratiert von Tina Zickler
Programm: www.festival-memento-mori.at
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15–19, 1080 Wien
T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at

Öffnungszeiten
Museum:
Di bis So, 10.00 bis 17.00 Uhr
Do, 10.00 bis 20.00 Uhr
Bibliothek:
Nach Voranmeldung
SchönDing Shop:
Di bis So, 10.00 bis 17.00 Uhr
Do, 10.00 bis 20.00 Uhr

Hildebrandt Café:
Di bis So, 10.00 bis 18.00 Uhr
Do, 10.00 bis 20.00 Uhr

Mostothek:
Di, ab 17.00 Uhr


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