Zukunftsgespräche

Museum als Commons

Do, 06.06.2024, 18:00
Die Digitalisierung von Sammlungen verspricht Öffentlichkeit. Das ist ein Grund dafür, warum die digitale Veröffentlichung von Sammlungen eine nicht mehr wegzudenkende Teilleistung von Museumsarbeit im 21. Jahrhundert ist. So können wir Digitalisierung tatsächlich als kollektive Arbeit an einem „Wissen als Commons“ verstehen, als Herstellung von Öffentlichkeit. Und was heißt das für das Museum?
Die Antwort auf die Frage, wem das öffentliche Museum und seine Sammlungen gehören, scheint ebenso klar wie umkämpft. Wollen Institutionen dem gerecht werden, müssten sie sich eigentlich in andere Richtungen entwickeln als sie es derzeit tun – denn wir haben es mit mehr oder weniger versteckten Privatisierungstendenzen und genaugenommen mit einem heimlichen Verkauf von öffentlichem Eigentum zu tun. Im Sinne der Postdigital Cultures fragen wir nicht „analog oder digital?“, sondern „öffentlich oder privat?“ bzw. nach Felix Stalder „Postdemokratie oder Commons?“.

Mit: Ofri Cnaani (Performance-Künstlerin), Martina Griesser-Stermscheg (schnittpunkt, Technisches Museum Wien), Viviane Kübler (freischaffende Kulturarbeiterin) und Nora Sternfeld (schnittpunkt, HFBK Hamburg)

Informeller Ausklang


Zum Format Zukunftsgespräche – Museum herausfordern
Projektteam der Gesprächsreihe: Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Nora Sternfeld und Suy Lan Hopmann.
Eine Produktion des Volkskundemuseum Wien im Rahmen von before it gets better ...
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