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Provenienzforschung und Restitution

Obwohl das Österreichische Museum für Volkskunde als Vereinsmuseum formal nicht an die Bestimmungen des Kunstrückgabegesetzes gebunden ist, kooperiert es eng mit der Kommission für Provenienzforschung – mit dem Ziel eines transparenten und offensiven Umgangs mit eventuell zu Unrecht im Museum vorhandenen Objekten und deren Restitution an die Rechtsnachfolgerinnen und Rechtsnachfolger verfolgter und beraubter Personen.
Seit 1. Februar 2015 erfolgen im Haus umfassende Recherchen zu den VorbesitzerInnen jener Objekte, die das Museum seit 1938 inventarisierte. Zu sieben Erwerbungen liegen bereits Empfehlungen des Kunstrückgabebeirats der Kommission für Provenienzforschung vor.
 
So empfahl der Beirat die Rückgabe von sechs Sammlungen: von Dr. Siegfried Fuchs (Sitzung vom 15. Oktober 2015), von Ing. Georg Popper (Sitzung vom 15. Jänner 2016), von Anna und Konrad Mautner (Sitzung vom 5. Oktober 2016), von Ing. Robert Jonas (Sitzung vom 6. Juli 2017) und von Wilhelm Hernfeld (Sitzung vom 14. Juni 2019).
 
Weiters empfahl der Kunstrückgabebeirat, dass jene Objekte von Mitgliedern der Familie Wittgenstein, die diese 1938 und 1940 dem Museum als Geschenk übergeben haben, nicht zurückzugeben sind (Sitzung vom 12. April 2019).

Zur Kommission für Provenienzforschung

Information: Dr.in Claudia Spring
T +43 1 406 89 05 62
claudia.spring@volkskundemuseum.at
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15–19, 1080 Wien

T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at

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Do, 10.00 bis 20.00 Uhr
Bibliothek:
Di bis Fr, 9.00 bis 12.00 Uhr

Hildebrandt Café:
Di bis So, 10.00 bis 18.00 Uhr
Do, 10.00 bis 20.00 Uhr

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