Diskriminierung erfahren

Muslim*innen, vor allem Kopftuch tragende Musliminnen, sind im öffentlichen Raum verbalen und körperlichen Übergriffen ausgesetzt.
Seit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 und weiteren islamistischen Terroranschlägen in „westlichen“ Ländern, seit der Errichtung des „Islamischen Staates“ im Zuge des syrischen Bürgerkrieges und der europäischen „Flüchtlingswelle“ von 2014/15 nehmen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus häufig die Gestalt der Islamfeindlichkeit an. Der politische Populismus, der asyl- und migrationspolitische Agenden mit einer permanenten und mehr oder weniger pauschalen Problematisierung des Islam und von Muslim*innen verbindet, hat diese Vermengung verstärkt und seinerseits zur Diskriminierung von Muslim*innen beigetragen.

An den projektbeteiligten Schulen sind Diskriminierungen von muslimischen Jugendlichen seltener als im öffentlichen Raum und am Arbeitsmarkt.
Neben dem Zur-Sprache-Bringen von Diskriminierungserfahrungen war die Frage nach der Reaktion auf die eigene Diskriminierung sowie die Frage danach wichtig, wie man als Zeuge auf Diskriminierungen anderer reagieren soll und kann.



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