Eröffnung

„Man will uns ans Leben“ Bomben gegen Minderheiten 1993–1996

Di, 23.04.2024, 19:00
Die Ausstellung vermittelt die Geschichte des Brief- und Rohrbombenterrors der 1990er Jahre. Sie beleuchtet die Rolle des politisch-gesellschaftlichen Klimas der 1990er Jahre für die Gewalttaten und seine Bezüge zur Gegenwart.
Rechtsextremismus ist keine Randerscheinung mehr. Die menschenverachtende Propaganda findet bis in die sogenannte Mitte der Gesellschaft Anklang. Als harmloser Protest getarnt, greift sie in gesellschaftliche Debatten ein. Der Übergang von rechtsextremem Gedankengut zu rechtsextremistischem Terror, von verbalen Angriffen zu physischer Gewalt ist fließend. Davon zeugt nicht nur die Geschichte des Brief- und Rohrbombenterrors der 1990er Jahre. Das Thema ist brennend aktuell.

Zur Eröffnung sprechen:
Matthias Beitl (Volkskundemuseum Wien)
Vida Bakondy, Cornelia Kogoj, Gamze Ongan (Kuratorinnen, Initiative Minderheiten)
Terezija Stoisits (ehem. Nationalratsabgeordnete und 1993 Adressatin einer Briefbombe)

Die Eröffnung ist ein Beitrag zu den Aktionstagen Politische Bildung. Weitere Info zu den Aktionstagen hier.

Zur Ausstellung „Man will uns ans Leben“
Im Rahmen von before it gets better ...


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