Mein, dein, kein Kopftuch

„Warum trage ich, warum trägst Du ein Kopftuch?“ – „Warum trage ich kein Kopftuch?“
Wie kommt eine Muslimin zu dieser Entscheidung und wie geht es ihr damit? Und in welchem gesellschaftlichen Kontext wird diese Entscheidung gefällt? Sind Kopftuch tragende Mädchen religiöser als Mädchen, die keines tragen? Werden Mädchen zum Kopftuch gezwungen? – Darüber sprechen die muslimischen Schülerinnen untereinander und mit nicht-muslimischen Schüler*innen; auch einmal innerhalb einer Einheit des islamischen Religionsunterrichtes. Lehrer*innen und der Direktor des Islamischen Realgymnasiums formulieren ihre Perspektiven.

Die im öffentlichen Diskurs immer wieder aufgerufene Alternative „Freiwilligkeit“ oder „Zwang“ erscheint wenig geeignet, die vielschichtigen individuellen Motive für oder gegen das Kopftuch wiederzugeben, auch wenn von familiären und anderen Erwartungshaltungen der muslimischen Community ein gewisser Druck ausgeht. Wären Zwang oder Zurückweisung des Zwanges die dominanten Motive, dann wäre das Kopftuch innerhalb muslimischer Gruppen ein deutlich trennendes Merkmal und es wäre nicht so selbstverständlich, dass innerhalb einer Familie oder eines Freundeskreises manche Frauen ein Kopftuch tragen und andere nicht.



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