Freundschaft und Beziehung

Religion spielt in den Freundschaften der Schüler*innen meist eine untergeordnete Rolle. Sie ist kein zentrales „Auswahlkriterium“, und es wird in Freundschaften meist wenig über Religion gesprochen. Gelegentlich sind interkonfessionelle Freundschaften auch Ausgangspunkt eines echten interkonfessionellen Dialogs.
Interkonfessionelle Lebensgemeinschaften oder Ehen werden ganz anders beurteilt als Freundschaften. Religion wird hier im Allgemeinen stärker bedacht, egal unter welchen Vorzeichen. Was Muslim*innen betrifft, folgt die Vorstellung vieler Schüler*innen der islamischen Norm, dass ein Mann ohne weiteres eine Nicht-Muslimin zur Frau nehmen kann und deren Religion respektieren muss. Aufgrund der Patrilinearität des Islam (der „Vererbung“ der Religion des Vaters) sind die Kinder in diesem Fall „automatisch“ Muslim*innen – vorbehaltlich der individuellen Entscheidung der Eltern innerhalb einer diversen, politisch säkular verfassten Gesellschaft wie der österreichischen. Eine muslimische Frau hingegen kann nach der gängigen religiösen Norm, die von vielen Schülerinnen als bindend wahrgenommen und akzeptiert wird, nur einen Muslim zum Mann nehmen. Das heißt, ein nicht-muslimischer Mann müsste für die Ehe konvertieren.


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