Diverse Schulkultur

Wie gehen Schulen mit einem hohen Maß an kultureller Diversität um – also damit, dass eine deutliche Mehrheit der Schüler*innen in erster oder zweiter Generation aus einer Vielzahl von Herkunftsländern stammt? Und wie spielt die religiöse in die kulturelle Diversität hinein?
Wenn es Konflikte unter den Schüler*innen oder mit Eltern gibt, welche Bedeutung haben darin religiöse Motive? Und in welchem Alter der Schüler*innen häufen sich Konflikte mit kulturellen oder religiösen Motiven?

Das diesbezügliche Gesamtbild ist an den Partnerschulen des Projekts, die alle von einem sehr hohen Maß der Diversität gekennzeichnet sind, prinzipiell positiv. Von einem "Kulturkampf im Klassenzimmer" (Susanne Wiesinger) kann hier gar nicht gesprochen werden. Ein Projektergebnis bestand allerdings auch darin, dass sowohl kulturell als auch religiös ausgetragene Konflikte in der Unterstufe häufiger sind als im Altersspektrum ab 16-Jahren. In diesem Alter gehen die Jugendlichen sehr vorsichtig mit den Themen Religion, ‚nationale oder ethnische Herkunft‘ und ‚Politik in den Herkunftsländern‘ um. Über Religion sprechen sie wenig.



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