Führung

Schreib-Zeuge. Vergessene Zeugnisse des analogen Schreibens

Do, 15.09.2022, 17:00
Vor über 5000 Jahren wurde die Schrift erfunden und damit die ersten Werkzeuge des Schreibens. Die Handschrift war über Jahrtausende die dominierende Form des Schreibens und wird zunehmend von digitalen Medien an den Rand gedrängt.
Bei dieser Führung durch die kleine Schau wollen wir Werkzeuge für das händische Schreiben in Erinnerung rufen. Sie sind von schlichter Gestaltung und unbekannten namenlosen Verwender*innen und stammen aus den Sammlungen des Volkskundemuseums. Die Schreibzeuge sind überwiegend aus Keramik gefertigt und enthalten Gefäße für die Tinte und den Streusand sowie Platz für Federkiel und Federmesser.
Erst durch die steigende Beliebtheit der Kalligrafie, der Kunst des schönen Schreibens, erhielten die Tinte, Feder und Pinsel eine neuerliche Wertschätzung, was die Kalligrafin Claudia Dzengel in einem kurzen Film vorführt.  
 
Führung mit der Kuratorin Claudia Peschel-Wacha
Dauer: 45 Minuten
Kosten: € 4.- Führungstarif / kostenlos für Mitglieder des Verein für Volkskunde

Zur Ausstellung
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15–19, 1080 Wien
T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at

Öffnungszeiten
Museum:
Di bis So, 10.00 bis 17.00 Uhr
Do, 10.00 bis 20.00 Uhr
Bibliothek:
Nach Voranmeldung
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Di bis So, 10.00 bis 17.00 Uhr
Do, 10.00 bis 20.00 Uhr

Hildebrandt Café:
Sommeröffnungszeiten
Di und So, 10.00 bis 18.00 Uhr
Mi bis Sa, 10.00 bis 23.00 Uhr
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Di, ab 17.00 Uhr

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