Das Islamische Realgymnasium Wien – eine konfessionelle Privatschule

Das IRGW, Wien 15, Rauchfangkehrergasse ist eine islamische Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht.
Das bedeutet, dass sie denselben Lehrplan wie öffentliche Schulen hat und generell denselben Verpflichtungen und Kontrollen unterliegt. Entsprechend unterscheidet sich der Schulbetrieb im Wesentlichen dadurch von öffentlichen Schulen, dass hier die Gebetsstunden – einschließlich eines Gebetsraumes – und die hohen muslimischen Feiertage selbstverständlich integriert sind; sowie dadurch, dass die Schüler*innen ausschließlich Muslim*innen sind – was im Übrigen keine programmatische Vorgabe ist. Die Lehrer*innen sind zu etwa 75 Prozent nicht-muslimisch, wobei der Anteil von 25 Prozent muslimischer Lehrer*innen über dem Anteil in öffentlichen Schulen liegt. Die Atmosphäre in der Schule – getragen von den Beziehungen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen und den Schüler*innen untereinander – ist sehr familiär, was vor allem der geringen Größe der Schule mit etwa 300 Schüler*innen geschuldet sein dürfte.

Die Schule wurde 1999 gegründet und wird vom Verein SOLMIT (Solidarisch Miteinander) betrieben. Neben Direktor Muhammet Tosun kommen Lehrer*innen unterschiedlicher Fächer und eine Reihe von Schülerinnen zu Wort.



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