Österreichisches Museum für Volkskunde  
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Schausammlung

Vorfilmreihe 2012 espressofilm
Kinder erklären Objekte der Ausstellung
www.youtube.com/espressokanal

Das barocke Gartenpalais Schönborn, einst von Lukas von Hildebrandt zum Lustschloss umgebaut, ist malerischer Rahmen für die ständige Schausammlung des Museums.

Die Zusammenstellung der Exponate und die Gestaltung der Schauräume (Arch. Elsa Prohaska, 1994) lenken den Blick auf ihre lebensgeschichtlichen Zusammenhänge. Die Objekte populären Schaffens - Möbel, Hausrat, Textilien, Keramik, Arbeitsgeräte, zwei eingebaute Stuben, religiöse Gegenstände und vieles mehr -, stammen größtenteils aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Sie erzählen uns heute von der Kultur des Alltags, vom Bauen und Wohnen, von Arbeit und Glauben, von Armut und ländlichem Stolz vergangener Lebenswelten. Gesammelt wurden sie einst weniger unter diesen Gesichtspunkten als vielmehr aus Interesse an populärer Ästhetik.

Themenbereiche der Präsentation sind der Mensch in seinem Verhältnis zu Natur und Umwelt, das ländliche Wirtschaften, das kollektive Gedächtnis und die soziale Ordnung.
Die Ausstellung führt die Besucher zu den vielseitigen und heute oft befremdlich anmutenden Ausdrucksformen populärer Gestaltung. Diese auf ihre Inhalte hin zu befragen und ihre Gesetzmäßigkeiten und Funktionen zum Sprechen zu bringen, ist Intention der Ausstellungsgestaltung.

 

Ständige Schausammlung
Ständige Schausammlung
Völkertafel - "Kurze Beschreibung der in Europa Befintlichen Völkern Und Ihren Aigenschaften" Ölgemälde, Steiermark, frühes 18. Jh.
"Vermischte Waaren Handlung" - Spielzeug-Kaufladen, Wien, um 1840
"Fusswaschungsbecher" Erinnerungsgeschenk an eine Fußwaschung durch Kaiser Franz Joseph, Wien, dat. 1860
"Tempel des Menschensohnes" vielleicht Oberammergau, Bayern, um 1700
Kuhglockenband mit Schelle - Leder, Wolle, Federkiel und Metallfadenstickerei Eisenblech geschmiedet, wohl Oberösterreich 1850
 
   
   
 
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