![]() |
||||
![]() |
||||
|
|
AKTUELLE AUSSTELLUNG GELEHRTE OBJEKTE? - WEGE ZUM WISSEN Sexistisches Stroh? Salziges Geld? Eine kopflose Tänzerin? Baader Meinhof bis Beamte? Das Volkskundemuseum zeigt in seiner neuen Sonderausstellung ungewöhnliches Material.
Ein Projekt des Volkskundemuseums und der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und Science Communications Research.
LETZTE AUSSTELLUNGEN MIKROFOTOGRAFISCHES BIBELSTECHEN VERLÄNGERT BIS 1. APRIL 2013! Eine Ausstellung im Rahmen von Eyes On – Monat der Fotografie Wien Die Praxis des Bibelstechens ist eine Exegese- und Weissagungstechnik, bei der die Bibel an einer zufällig gewählten Stelle aufgeschlagen wird; so wählt man blind eine Textstelle und legt diese einer Fragestellung entsprechend aus. Dieses Prinzip einer zufälligen Auswahl und anschließenden Interpretation des Ergebnisses wurde auf die Inventarbücher des Museums umgelegt. Es diente dazu, vierzehn Objekte aus der Schausammlung und vierzehn Fotografien aus der Fotosammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde auszuwählen. Wiederum nach dem Zufallsprinzip wurden diese Fotografien und Objekte zusammengeführt. Zu den dadurch entstandenen Foto-Objekt-Kombinationen haben Autor_innen assoziative Geschichten geschrieben.
Leuchtende Stickereien, zarte Spitzen, feine Borten: Zur Textil- und Bekleidungssammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde zählen rund 350 Objekte aus dem Nachlass der Modeschöpferin Emilie Flöge, Muse Gustav Klimts. Dem Zeitgeschmack der Jahrhundertwende entsprechend, sammelte sie Beispiele textiler „Volkskunst“ aus Ost- und Südosteuropa, die sie als Inspirationsquelle in den Vitrinen ihres Modesalons „Schwestern Flöge“ präsentierte. Außerdem sind in der Sonderausstellung Jugendstil-Exponate, vermutlich aus ihrem privaten Gebrauch, zu sehen. Ein großer Teil der Sammlung wird im Rahmen des Klimt-Jahres erstmals ausgestellt.
Als Resultat einer Feldforschung zu beiden Seiten des österreichisch-slowakischen Grenzgebietes präsentiert die Sonderausstellung über 200 Keramiken aus insgesamt dreißig Werkstätten. Je fünfzehn derzeit aktive Keramiker (Handwerker, Kunsthandwerker, Künstler) aus dem Burgenland und der Westslowakei zeigen eine Auswahl ihrer vielfältigen Erzeugnisse.
Mit wem sind Sie verwandt? Wer macht die Familienfotos? Wieviel Verwandtschaft ist in Deinem Handy? Wo lagern Sie ungeliebte Erbstücke? Wohin mit dem Bild vom Babybauch? Entgegen der Behauptung eines Zerfalls der Familie dokumentierte die Ausstellung Alltagsformen des Festhaltens, Verbindes und Loswerdens.
Zwischen 1945 und 1989 wurde in der Tschechoslowakei der Ehrentitel „Nationalkünstler" verliehen. Der Keramiker Ignác Bizmayer erhielt ihn 1982 für sein Werk. Er beschäftigt sich darin intensiv mit der Landbevölkerung, ihren Trachten, ihren Legenden und ihrer Frömmigkeit. Mit einem breiten Spektrum an Objekten zeichneet die Ausstellung Bizmayers Leben parallel zur nationalen Geschichte nach und beleuchtete kulturhistorisch das Phänomen der „Nationalkünstler". Den Schwerpunkt der Schau bildete sein künstlerisch-handwerkliches Oevre.
In der Sonderausstellung wurden insgesamt 23 Keramikkrippen - entstanden in 13 slowakischen Keramikwerkstätten - in einer einzigartigen Schau in Kombination mit dem mehr als 35 m2 großen Fastentuch aus dem Jahre 1640 gezeigt.
„Jüdische Dinge“ oder „Judaica“ sind nicht nur in Jüdischen Museen zu finden. Auch das Österreichische Museum für Volkskunde beherbergt eine solche Sammlung, die bis 1938 in den Schauräumen des Museums ausgestellt war. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich wurde sie abgeräumt, magaziniert und vergessen. Heute, 73 Jahre nach der Schoa, wurden 20 Objekte aus dieser Sammlung durch Studentinnen und Studenten eines Seminars am Institut für Europäische Ethnologie bearbeitet und nach ihren kulturellen und historischen Kontexten befragt. |
|||
| © A.G. WebDesign 2008 | ||||